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DEI Corporate Excellence Award 2026

Das F.A.Z. Institut wird im Rahmen des 6. Corporate Diversity Summits am 18. März 2027 zum dritten Mal den

DEI Corporate Excellence Award vergeben.

Das Ziel des DEI Corporate Excellence Awards ist es, innovative Projekte im Bereich Diversity, Equity, Inclusion and Belonging zu würdigen und als Best-Practices bekannt zu machen. Der Award unterstreicht die wachsende Bedeutung von Vielfaltsinitiativen und soll als Inspiration für andere Unternehmen dienen. Dabei gehen die Gewinnerprojekte weit über die bloße Verwendung inklusiver Sprache hinaus. Vielmehr geht es um die Schaffung einer neuen Unternehmenskultur.

 

Der Award wird in den folgenden Kategorien verliehen:

 

  • Diversity

  • Equity

  • Inclusion

  • Belonging

  • Sonderkategorie: Wertschätzung

 

Hinweis: Als Unternehmen können Sie jedes Projekt nur für eine Kategorie einreichen. Möchten Sie sich mit einem weiteren Projekt in derselben oder einer anderen Kategorie bewerben, füllen Sie einfach das Bewerbungsformular erneut aus.

 

Im Zeitraum vom 15. November 2026 bis zum 15. Januar 2027 haben Unternehmen die Möglichkeit, sich für den Award zu bewerben. Die Bewertung der Bewerbungen wird von einer Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, ausgeführt.

 

Die Sieger werden im Rahmen des 6. Corporate Diversity Summits am 18. März 2027 im F.A.Z. Tower in Frankfurt am Main vor einem hochkarätigen Publikum aus Entscheider:innen aus Unternehmensleitungen, HR, DE&I, CSR und Kommunikation ausgezeichnet.

 

Zusätzlich erscheint eine Sonderpublikation in der F.A.Z. im Anschluss an die Konferenz, in der alle Sieger vorgestellt werden. Die Finalisten werden voraussichtlich einen Monat vor der Siegerehrung bekannt gegeben.


Die Bewerbung oder eine mögliche Auszeichnung sind mit keinerlei Kosten verbunden. Der Award ist nicht dotiert.

Die Gewinner 2026

Kategorie Diversity

Als Personaldienstleister vermittelt die ManpowerGroup Arbeitskräfte an Unternehmen und hat daraus systematische Integration gemacht. 6500 Geflüchtete
hat das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren eingestellt und in den Arbeitsmarkt integriert.
Möglich wurde das durch das „Welcome Center
Manpower“, ein internes Kompetenzzentrum mit vier Spezialistinnen und Spezialisten, das beide
Seiten begleitet: Geflüchtete bei Sprache, Behördengängen und Arbeitseinstieg. Kundenunternehmen bei interkulturellen Fragen und rechtlichen Vorgaben. Zudem organisiert es deutschlandweite Informationsveranstaltungen und koordiniert Qualifizierungsmaßnahmen von Sprachkursen bis Ausbildungen. Die Jury würdigte
vor allem eines: Diversity ist kein Projekt, sondern Geschäftsmodell.

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Kategorie Equity

Acht Wochen voll bezahlte Elternzeit – für beide Elternteile, weltweit, geschlechterneutral, auch
für Adoptiv- und Pflegekinder. Henkel, der Konsumgüterkonzern aus Düsseldorf, hat als erstes
Dax40-Unternehmen diese Regelung eingeführt. In fast 80 Ländern gilt sie als Mindeststandard, zusätzlich zu lokalen Regelungen – besonders relevant
dort, wo es bislang keine gesetzliche Elternzeit gibt. Der Effekt lässt sich messen: 2025 beantragten
171 männliche Mitarbeiter Elternzeit, im Vorjahr waren es 71. Zugleich verzeichnete Henkel in Deutschland rund 40 Prozent mehr Bewerbungen – insbesondere
von jüngeren Talenten. Die Jury hob die internationale Wirkung hervor: Die Regelung öffnet Räume für Gespräche über Care-Arbeit und Gleichstellung – Themen, die sonst in HR-Abteilungen hängen bleiben, statt im Alltag anzukommen.

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Kategorie Inclusion

Ein Avatar übersetzt in Echtzeit und macht Kommunikation barrierefrei. Das Softwareunternehmen
alangu hat eine KI-Lösung entwickelt, die deutsche
Texte sofort in Gebärdensprachen-Videos überträgt, ohne dass Mitarbeitende selbst gebärden
können müssen. 180 Kommunen, Jobcenter und Institutionen nutzen die Software bereits. Für Gehörlose bedeutet das: Teilhabe statt Ausschluss
– bei Behördengängen, im Jobcenter, auf Websites. 80
Prozent der Gehörlosen sind auf Gebärdensprache angewiesen, doch es gibt nur rund 800 Gebärdensprachdolmetschende in Deutschland. Die Software schließt diese Lücke: Institutionen
können erstmals Inhalte in deutscher Gebärdensprache erstellen und aktuell halten – ohne eigene Expertise, und ohne auf Dolmetscher warten
zu müssen.

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Kategorie Belonging

Kolleginnen und Kollegen moderieren Workshops, bieten Mentoring an, Teams reflektieren gemeinsam ihre Arbeitsweise – bei Takeda wird Zugehörigkeit
nicht von oben verordnet, sondern von der
Belegschaft selbst getragen. Das japanische Pharmaunternehmen hat ein System entwickelt,
das Wertebotschafter, psychologische Sicherheit
und Reflexionsformate systematisch verzahnt. Führungskräfte werden geschult, Raum für Austausch geschaffen, Entwicklungschancen sichtbar gemacht. Die Maßnahmen greifen ineinander und zielen
darauf ab, dass Menschen sich sicher fühlen – auch wenn sie Fehler machen oder Kritik äußern. Die Jury betonte die „flächendeckend große Wirkung“ und den „tiefgründigen Impact“ im gesamten Unternehmen.

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Kategorie Wertschätzung

Nicht moralisieren, sondern Raum geben – das ist das Prinzip von #DiversityStoriesThatMatter. Das Bildungsprojekt arbeitet mit alltagsnahen Geschichten über Ausgrenzung, Zugehörigkeit und Grenzverletzungen, die Jugendliche zum Perspektivwechsel einladen. In Workshops entwickeln
sie konkrete Handlungsoptionen, Lehrkräfte werden in Fortbildungen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschult. Die Formate sind modular aufgebaut –
von 20 Minuten bis zum Projekttag – und umfassen
Kennenlernen, Kommunikation, Konfliktklärung und Evaluation. Seit Projektstart zeigt sich: Jugendliche
kommen schneller in respektvollen Austausch, stillere
Stimmen werden hörbar, die Sprache für Zugehörigkeit wird differenzierter. Der Ansatz übersetzt Unterschiedlichkeit nicht nur in Toleranz, sondern in aktiven Zusammenhalt.

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Sieger der Sonderkategorie
Gesellschaftliche Verantwortung
& Erinnerungskultur

Ein Viertel der befragten Jüdinnen und Juden erlebte laut einer EUErhebung in den vergangenen zwölf Monaten antisemitische
Vorfälle im Arbeitsumfeld. Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung
und Zukunft (EVZ) hat darauf mit einem praxisnahen Bildungsangebot reagiert: Blended Learning, Workshops, Lunchtalks – entwickelt, um Unternehmen im Umgang
mit Antisemitismus am Arbeitsplatz zu stärken. Seit 2022
erreichte die Stiftung mehr als 40 Unternehmen und Organisationen. Das Programm vermittelt Wissen, regt zur Selbstreflexion an und stärkt Handlungskompetenzen
– auch mit einem Leitfaden für Führungskräfte. 92 Prozent der Teilnehmenden bewerteten die Fortbildung als interessant und anregend. Die gesellschaftliche Wirkung wurde extern geprüft und im November 2025 mit dem Wirkt-Siegel von PHINEO ausgezeichnet.

Sieger der Sonderkategorie Gesellschaftliche Verantwortung
& Erinnerungskultur

Zwei stilisierte Menschen, die sich umarmen. Wer das Symbol
trägt, signalisiert: Ein Coming-out ist mir gegenüber willkommen
und sicher. WELCOMING OUT dreht das klassische Coming-out
um – nicht die queere Person muss den ersten Schritt machen,
sondern das Umfeld zeigt sich proaktiv verbündet. Die zivilgesellschaftliche Initiative aus Hamburg stellt das Symbol kostenlos zur Verfügung – als Button, Sticker, digitales Asset. In zweieinhalb Jahren erreichte das Projekt in Hamburg eine Markenbekanntheit von 15 Prozent. 70.000 Buttons sind im Umlauf. Qualitative Rückmeldungen zeigen: Menschen werden angesprochen, es entstehen Gespräche, beiläufige Coming-outs. Die Jury würdigte die Initiative einstimmig – auch wegen des Herzbluts und des Ehrenamts. Zugehörigkeit entsteht dort, wo Akzeptanz sichtbar wird.

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Award-Partner

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Logo GÖRG Wirtschaftskanzlei

Wir freuen uns von Ihnen zu hören

und Sie beim nächsten Corporate Diversity Summit begrüßen zu dürfen!
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Stefanie Wolf

Leiterin der
Initiative Verantwortung

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